Hyaluronsäure
Einführung
Hyaluronsäure ist ein saures Mucopolysaccharid, das aufgrund seiner einzigartigen Molekularstruktur und physikochemischen Eigenschaften eine Vielzahl wichtiger physiologischer Funktionen im Körper erfüllt, wie z. B. die Schmierung von Gelenken, die Regulierung der Durchlässigkeit von Blutgefäßwänden, die Regulierung der Protein- und Hydrolyseprozesse sowie die Förderung der Wundheilung. Besonders hervorzuheben ist die besondere wasserbindende Wirkung der Hyaluronsäure.
Chemische Eigenschaften
Hyaluronsäure ist ein weißes, amorphes, geruch- und geschmackloses, hygroskopisches Feststoff. Sie ist in Wasser löslich, jedoch in organischen Lösungsmitteln unlöslich. Der spezifische Spin der wässrigen Lösung liegt zwischen -70° und -80°.
VERWENDEN
Bei der Kataraktchirurgie angewendet, verbleibt sein Natriumsalz leicht in der Vorderkammer, wodurch diese eine bestimmte Tiefe beibehält, eine klare Sicht während der Operation gewährleistet und postoperative Entzündungen und Komplikationen reduziert werden. Dies trägt zur Verbesserung des Operationsergebnisses bei. Es wird auch bei komplexen Netzhautablösungen eingesetzt. Darüber hinaus dient es als idealer natürlicher Feuchtigkeitsfaktor und findet breite Anwendung in der Kosmetik, wo es die Hauternährung verbessert und für einen strahlenden und zarten Teint sorgt.






