Vitamin E
Einführung
Vitamin E, auch bekannt als Tocopherol, ist ein hochwirksames Antioxidans und Nährstoff. Es zeichnet sich durch hohe biologische Aktivität und Unbedenklichkeit beim Verzehr aus. Es findet breite Anwendung in der Medizin, bei Gesundheitsprodukten, Lebensmitteln, Kosmetika und anderen Bereichen.
Physikalisch-chemische Eigenschaften
Vitamin E ist eine leicht gelbliche bis gelbgrüne, klare, viskose Flüssigkeit, nahezu geruchlos, deren Farbe sich unter Lichteinwirkung allmählich verdunkelt. Natürliches Vitamin E erstarrt und schmilzt bei etwa 25 °C. Es ist ein fettlösliches Vitamin, von dem insgesamt acht verschiedene Arten in der Natur vorkommen. Chemisch gesehen werden vier Tocopherole und vier Trien-Tocopherole unterschieden. Das, was wir üblicherweise als Vitamin E bezeichnen, ist α-Tocopherol. Dieses ist eine leicht gelbgrüne, transparente und viskose Flüssigkeit, die sich gut in organischen Lösungsmitteln löst, in Wasser unlöslich ist, hitzebeständig, extrem instabil gegenüber Sauerstoff ist und sehr leicht oxidiert.
Physiologische Funktionen
Vitamin E ist ein essentielles Nährstoff, dessen genaue Funktion noch nicht vollständig erforscht ist. Es wirkt als Antioxidans. In Kombination mit Selen kann es in der Ernährung dazu beitragen, mehrfach ungesättigte Fettsäuren in Zellmembranen und anderen Zellstrukturen vor Schäden durch freie Radikale zu schützen, rote Blutkörperchen vor Hämolyse zu bewahren und Nerven und Muskeln vor Schäden durch freie Sauerstoffradikale zu bewahren. Zudem trägt es zur Erhaltung der normalen Entwicklung und Funktion von Nerven und Muskeln bei. Es könnte auch als Hilfsfaktor für einige Enzymsysteme fungieren. Dieses Produkt ist an bestimmten Stoffwechselreaktionen im Körper beteiligt, die der Peroxidation durch freie Radikale entgegenwirken, die Hautalterung verlangsamen, die Haut schützen, die Eierstockfunktion verbessern und habituelle Fehlgeburten verhindern können.






