CYANOCOBALAMIN (VITAMIN B12)
Form und Eigenschaften
Dieses Produkt ist ein purpurrotes Kristall oder kristallines Pulver, geruchlos, geschmacklos und stark feuchtigkeitsspendend. Es ist in Wasser oder Ethanol schwer löslich, in Chloroform oder Ether jedoch unlöslich. Es ist hitzebeständig, kann aber bei Kontakt mit oxidierenden oder reduzierenden Substanzen, Schwermetallsalzen sowie starken Säuren und Laugen unwirksam werden.
Chemische Struktur
Vitamin B12 ist eine gleichatomige oktaedrische Verbindung, die Kobaltionen enthält. Seine zentrale Struktur ist ein flacher Corrinring, der aus vier verbundenen Pyrrolen besteht. Die Vitamin-B12-Moleküle setzen sich im Wesentlichen aus drei Teilen zusammen: einem Corrinring, der über vier Stickstoffatome und zentrale Kobaltionen chyliert ist; 5,6-Dimethylbenzimidazol (DMBI), das als schwacher Ligand an die Stickstoffatome (N-7) und Kobaltionen gebunden ist; und 5,6-Dimethylbenzimidazol (DMBI), das über Phosphatgruppen an Aminopropanol gebunden ist. Dieses Aminopropanol ist wiederum kovalent an die Propionsäure-Seitenkette des Pyrrolrings D gebunden. Eine Adenosyl- oder Methylgruppe ist an Kobaltionen gebunden und bildet so den oberen Liganden des Vitamin-B12-Moleküls.
Physiologische Funktion
Vitamin-B12-Mangel kann zu peripherer Neuritis führen. Frühe Anzeichen eines Vitamin-B12-Mangels bei Kindern sind Stimmungsschwankungen, verlangsamte Mimik und Reaktionen, die schließlich zu Anämie führen können. Vitamin B12 fördert die Entwicklung und Reifung roter Blutkörperchen. Methylpropandiyl-Coenzym A wird in Succinyl-Coenzym A umgewandelt und ist am Citratzyklus beteiligt, in dem Succinyl-Coenzym A an der Häm-Synthese beteiligt ist. Vitamin B12 ist außerdem an der DNA-Synthese, dem Fett-, Kohlenhydrat- und Proteinstoffwechsel beteiligt und steigert die Synthese von Nukleinsäuren und Proteinen.






